Eine lange und intensive Diskussion führte die SPD in Vorbereitung der Ratssitzung in der kommenden Woche zum Antrag der BfB zur Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes. Hintergrund ist, dass Flächen von über 50ha im Regionalplan für Wohnbebauung vorgesehen sind, mit Zustimmung der CDU und der FDP.

„Der Antrag der BfB kommt zu spät. Er hätte vor der Entscheidung im letzten Zukunftsausschuss diskutiert werden müssen. Jetzt rollen die Steine bereits. Die nach dem Beschluss überplanbaren Flächen sind viel zu groß, sie würden das Gesicht Kürtens deutlich verändern. Wir brauchen moderate Flächenausweisungen für Kürtener Familien und einen gezielten sozialen Wohnungsbau. Das ist mit einem Bruchteil der geplanten Fläche machbar.“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Schmidt.

Die SPD strebt nun einen direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, die von den möglichen neuen Bebauungsgebieten betroffen sind an. „Wir wollen nicht zur Schlafstadt von Köln und Leverkusen werden, Kürten muss seinen ländlichen Charakter behalten. Noch ist nichts entschieden!“, argumentiert Jürgen Schmidt.

Jürgen Schmidt

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen