In der letzten Sitzung des Ausschusses für Schule, Generationen und Soziales (SGS) der Gemeinde Kürten beantragte die SPD, eine Stelle für eine aufsuchende Jugendarbeit durch einen Sozialarbeiter in der Gemeinde zu schaffen. Angesichts der wachsenden Zahl von Vandalismusfällen an Kürtener Schulen sieht die SPD ihren Vorstoß als wichtige Ergänzung zu Kameraüberwachung und Sicherheitsdiensten. Die Kürtener Verwaltung erklärte zu dem Antrag der Sozialdemokraten, dass der Kinder- und Jugendhilfeplan der Gemeinde die Schaffung einer solchen Stelle ausschließt.

Mit dieser Antwort wollten sich die Vertreter der SPD nicht zufriedengeben und forschten selbst nach. Eine entsprechende Formulierung fanden sie in diesem Plan nicht. Jetzt setzt die Partei nach und lässt das Thema erneut im SGS beraten. Für die Sitzung am 06. September fordert die SPD eine schriftliche Darstellung der Verwaltung und möchte auch mit Vertreter des Kreises über das Thema reden.

Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Nicolas Fuchs hierzu: „Wie geben uns hier nicht geschlagen. Nach wie vor ist die SPD-Fraktion der Überzeugung, dass ‚Aufsuchende Jugendsozialarbeit‘ als ergänzendes Angebot zu anderen Formen der Jugendarbeit in Kürten dringend benötigt wird. Wir halten an unserer Forderung fest, wir brauchen einen Sozialarbeiter bzw. eine Sozialarbeiterin, die auf die Jugendlichen zu geht und sich kümmert! Eine Teilung der Stelle, z. B. auch für Integrationsarbeit, lehnen wir ab.“

Hier finden Sie den Antrag im Wortlaut

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