…aber nich‘ bei der SPD! Für die Genossinnen und Genossen geht es jetzt erst richtig los. Das merkte man beim politischen Aschermittwoch im Bistro der Katt, der mit um die 90 Personen bestens besucht war. Aufbruchstimmung ist angesagt.

Das transportierte auch Michaela Engelmeier, die für den Oberbergischen Kreis im Bundestag sitzt und die Einladung nach Wermelskirchen gerne angenommen hatte. Sie nahm die Gelegenheit zum Anlass – zu Recht – gegen die fragwürdigen Versuche der politischen Gegner zu wettern, die Beliebtheit des SPD-Kanzlerkandidaten, Martin Schulz, mit Schmutzkampagnen zu torpedieren. Freilich, gerade zu einem solchen Anlass, hätte ich persönlich mir noch ein kleines Bisschen mehr Angriffslust von ihrer Seite gewünscht. Aber Dreck schleudern ist eben nicht so die Sache der Sozialdemokratie – und das ist dann auch wieder gut so.

Dafür gab es besinnliche Töne von den beiden eingeladenen Musikerinnen, Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau. Mit sozialkritischen Texten, teils in kölscher Mundart, schafften die beiden Frauen es, das Publikum zum Zuhören und Nachdenken anzuregen – unter anderem über das ur-sozialdemokratische Thema „soziale Gerechtigkeit“, und darüber hinaus ganz nebenbei auch, zum Mitklatschen zu bewegen – und das will bei Sozis schon was heißen.

Applaus gab es natürlich auch für die Kandidatin und den Kandidaten für die bevorstehenden Wahlen. Düsseldorf soll „einen Engel“ bekommen und ab September ist in Berlin „immer Nikolaus“. So die Slogans für die anlaufenden Wahlkämpfe. Anspielungen auf Heike Engels, die Kandidatin für die Landtagswahl, und Nikolaus Kleine, den Bundestagskandidaten für den Rheinisch-Bergischen-Kreis. Sie umrissen in kurzen Statements ihre Hauptthemen für den Wahlkampf.

Ein klein wenig Häme gab es aber dann doch noch vom Moderator, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD aus Burscheid, Klaus Becker, der das Wahlkampfteam von Heike Engels leitet. Er ließ es sich nicht nehmen, die eine oder andere Spitze gegen aktuelle oder ehemalige Kandidaten des politischen Gegners zu platzieren, die allerdings alle über der Gürtellinie blieben und den „Politischen Aschermittwoch“ der SPD im Rheinisch-Bergischen-Kreis zu einem runden Event machten.

Ein toller Abend im Bistro der Katt, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath, Wermelskirchen und Witzhelden (dem „Bananen-Wahlkreis“), aber auch aus dem „Südkreis“ des Rheinisch-Bergischen Kreises sicher in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

Zuerst veröffentlicht: http://forumwk.de/2017/03/02/am-aschermittwoch-is-alles-vorbei/

 

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